buildanewtomorrow

Ich bins, Julia

Schön, dass du da bist!

Hey, ich bin Julia ...

Ich bin Julia, 31, und das Gleitschirmfliegen hat mein Leben komplett auf den Kopf gestellt. Als mir mein Fluglehrer beim Schnupperkurs sagt, dass ich nicht mehr zu Geburtstagen oder Partys gehen und sich mein gesamter Freundeskreis verändern würde, habe ich nur gelacht.

Aber lass uns doch eine kurze Zeitreise machen..

2017 – Ich habe einen gut bezahlten Job bei Microsoft, tolle Kollegen, spannende Aufgaben, einen Firmenwagen und eine Wohnung mitten in München. Ich mag mein Leben (außer den ständigen Geschäftsreisen), meine Freunde, die vielen Geburtstage und Partys.

Seit zwei Jahren zurück in München fange ich an, wieder häufiger in die Berge zu fahren um zu wandern. Bis ich sehe, dass nicht alle runterlaufen müssen…sondern einfach runter fliegen. Das will ich auch! “Aber das ist viel zu gefährlich”, denke ich mir.

Ein paar Wochen später bin ich auf einem Geburtstag eingeladen und mir fällt ein, dass der Kumpel von einem Kumpel Gleitschirm fliegt. Ich gehe direkt zu ihm: “Sag mal Maxi, du fliegst doch Gleitschirm – wie lebensmüde ist das wirklich?”. Eine Stunde später bin ich überzeugt und buche einen Schnupperkurs.

Ich lese über den Winter die Unfallberichten der letzten 10 Jahre. Soll ich das wirklich machen? Dann brauche ich ein Auto. Und wenn man das richtig und sicher betreiben will, dann kostet das wirklich viel Zeit.

Viele “Ja, komm, scheiß drauf!” später, sitze ich im Homeoffice nach meinem Höhenflugkurs und kann an nichts anderes mehr denken als ans Fliegen. Und verbringe jede freie Minute in der Luft. Ich finde über die DHV Jugend ein paar andere Verrückte und so oft wir können machen wir Afterwork Hike & Flys oder fahren am Wochenende zum Fliegen.

Die ersten Geburtstage werden abgesagt.

Zwei Jahre vergehen und ich ertappe mich immer öfter dabei, wie ich nach der Arbeit zuhause sitze: “soll das mein Leben sein, für die nächsten 45 Jahre?” – bei dem Gedanken daran, möchte ich mich erschießen. Ein ewiges Warten auf das Wochenende, auf die gefühlt viel zu wenigen 30 Tage Urlaub.

Ich fange an bei meinen Kollegen zu fragen – “sag mal, wenn du dir vorstellst deinen Job hier noch weitere 30-40 Jahre zu machen?”. Fast alle antworteten mir “ist doch super, ich liebe mein Leben so – sehr viel Arbeit aber auch viel Geld und dann eben 30 Tage im Jahr teurer Urlaub und ein dicker Firmenwagen und Geschäftsessen”.

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Was offensichtlich mein Horror ist, ist die Traumvorstellung von Anderen. Puh. Aber was ist die Alternative?

2019: Ich fliege für die Firma (wie fast jedes Jahr) in die USA und hänge danach Urlaub dran (wie fast jedes Jahr). Kanada. Ich treffe viele Deutsche, die Work & Travel machen, mit über 30. Und sich nicht mit fruit picking über Wasser halten (mein Vorurteil). Sondern teilweise sogar in Ihren gelernten Jobs arbeiten oder gar nicht arbeiten und 1 Jahr reisen durch Kanada genießen.

Mein erster Gedanke: das will ich auch! Ich muss nach zwei Wochen wieder zurück fliegen, die Anderen bleiben noch Monate. Die Vorstellung endlich mal nicht gestresst durch ein Land zu hetzen sondern (fast) beliebig viel Zeit zu haben um so richtig kennen zu lernen, weckt eine riesige Sehnsucht in mir.

Ein halbes Jahr später kündige ich.

Seitdem ist…viel passiert. Das würde vermutlich diese Seite hier komplett sprengen, ebenso wie lange es gedauert hat, wirklich den Mut zur Kündigung aufzubringen.

Aber eins kann ich sagen: die Kündigung war die beste Entscheidung meines Lebens und ich würde es immer wieder machen.

Warum BUILDANEWTOMORROW?

Als ich mich 2007 auf Instagram registrierte, waren all meine üblichen Nutzernamen bereits vergeben. Gleichzeitig lief meine Lieblingsband Placebo im Hintergrund. “We can build a new tomorrow, today.” Diese Zeile fand ich grandios und inspirierend. Was ich heute mache, zahlt auf mein Morgen ein. Dieser Gedanke wurde mit meinen 17 Jahren fast schon ein Leitsatz für mich.

Zwischendurch wollte ich mich auch mal umbenennen. Aber inzwischen könnte ich mir nichts Besseres vorstellen. Auch in schwierigeren Lebensphasen ist das immer noch Teil meiner Motivation, nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern meinen Hintern hochzubekommen und etwas dafür zu tun, dass es im Morgen besser wird.

Im Coaching mit anderen werde ich täglich daran erinnert, was eine kleine Veränderung im Heute, das Einnehmen einer anderen Perspektive oder das kurze Zurücklehnen und Reflektieren – „könnte es auch anders sein?“ – für Wellen in der Zukunft schlagen kann.

Warum dieser Blog?

Ich freue mich, dass du hier bist. Schreiben ist schon lange meine Leidenschaft – von den frühen Tagen auf Myspace/Myblog bis hin zu meinen privaten Reiseberichten und Tagebüchern. Lange habe ich gezögert, meine Texte online zu stellen, weil ich dachte, sie wären nicht gut genug. Doch durch die vielen Abenteuer und die überwältigende positive Resonanz von meinen Freunden und Followern auf Instagram habe ich erkannt, dass meine Erfahrungen und Tipps für viele Menschen hilfreich und inspirierend sind.

Bei meinen eigenen Reisevorbereitungen habe ich oft nach bestimmten Infos gesucht, die schwer zu finden waren. Deshalb möchte ich jetzt meine Erkenntnisse und Erfahrungen nicht nur meinen Freunden, sondern auch dir zur Verfügung stellen. Mein Ziel ist es, dich zu inspirieren, rauszugehen, Neues zu entdecken – egal ob in der Nähe oder in der Ferne – und neugierig zu bleiben, sowohl auf die Welt als auch auf dich selbst.

Ich möchte dir Mut machen, deine Träume anzupacken. Jeder Schritt, den du heute machst, bringt dich deinem Zukunfts-Ich näher. Lass uns gemeinsam die kleinen und großen Abenteuer des Lebens entdecken und genießen!

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